Anhand einer Studie hat das Deutsche Institut für Altersvorsorge festgestellt, dass jeder Dritte in eine Wohnimmobilie investiert. Durch eine eigene Immobilie können Investoren über mehrere Jahre Ihre Altersvorsorge weiter ausbauen.
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gibt bekannt, dass die Anzahl der Bevölkerung um ca. drei Prozent auf ungefähr 79,3 Millionen Einwohner sinken wird. Laut Studie des DIA sollen die Anfragen der Haushalte nach Wohnungen immer weiter steigen. Begründet wird dies mit einem Rückgang der Familien und dem Zuwachs von immer mehr Alleinlebenden. Nach dem Berliner Marktforschungsunternehmen empirica steigt die Nachfrage an höherwertigen Gebäuden und Eigenheimen über den gesamten Zeitraum. Verglichen dazu sinkt das Interesse für Geschosswohnungen oder Wohnungen in schlechten Lagen.
Wohnungsnachfrage in Zu- und Auswanderungsregionen

Wohnimmobilien als Altersvorsorge
Foto: DIA-Vorsorge
Bei dem Kauf einer Vermögensanlage wurde in der Studie hinsichtlich der Bedürfnisse zwischen Familien und Senioren unterschieden. Dabei stellte sich heraus, dass Senioren im Vergleich zu damals viel anspruchsvoller geworden sind und Ihre Mobilität stark zugenommen hat. Für Familien sind große Wohnräume und andere spezielle Wünsche sehr wichtig.
Laut Grafik ist zu sehen, dass das Wohnungsangebot in den Zuwanderungsregionen mit der steigenden Einwohnerzahl nicht mithalten kann. Bei den Auswanderungsregionen stellt das Diagramm einen starken Rückgang für Haushalte und Einwohnerzahlen dar. Aber auch in Regionen mit geringerer Einwohnerzahl ist die Nachfrage nach Neubauten von attraktiven Wohnimmobilien nicht auszuschließen. Die Nachfrage in Abwanderungsregionen ist groß, da die Preise im Vergleich relativ niedrig sind. Dann gibt es aber noch die andere Nachfragegruppe, die mehr Wert auf Landschaft, Infrastruktur, Lebensqualität und Arbeit legt. Zu unterscheiden sind Investoren die auf Quantität (Zuwanderungsregionen) oder Qualität (Schrumpfregionen) setzen. Für Familien sind Wohnungen mit hoher Qualität und wenig Neubau daher sehr vorteilhaft. Die Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge zeigt, dass immer mehr kleinere Haushalte auf Qualität setzen. Dies hat wiederum damit zu tun, dass die Wohnungsknappheit und die hohen Preise für Wohnimmobilien in den letzten Jahren stark angestiegen sind.
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